Mitarbeit im Projekt KAYADj in Albadar

Aus der Situation vor Ort ergeben sich vielfältige und oft unerwartete Aufgaben. Entsprechend vielfältig sind auch die Möglichkeiten, bei KAYADj mitzuarbeiten. In der Regel findet sich eine passende Aufgabe, die den Bedürfnissen und Fähigkeiten der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entspricht und gleichzeitig dem Projekt dient. Ideal sind Aufgaben, die in der Frist des geplanten Aufenthaltes zu einem definierten Ziel gebracht werden können. Dies soll in den senegalesischen Verhältnissen realistisch sein. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, die in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen sind. Die Aufgaben werden nicht in „gewohnter Effizienz" bearbeitet werden können. Belohnt wird die Arbeit mit dem Einblick in eine andere Kultur und Lebensweise.

Ein Beispiel:

Daouda Diémé, ein älterer Nachbar und Maurer hatte längst um Arbeit nachgefragt (rechts). Mit dem Schwyzer Werklehrer Andi Müller (links), der im Rahmen eines Bildungsurlaubes für drei Wochen am Projekt Hand anlegt, ergibt sich eine Möglichkeit zur Mitarbeit von Diémé. Das Duo Diémé/Müller baut einen Essplatz. Erst bespricht Müller mit dem Projektleiter die Idee und dann werden geeignete Möglichkeiten für die Umsetzung gesucht. Für die 6-eckigen Bodenplatten wurde aus den Resten des Metalltores eine Form gebaut. Damit konnten die Platten hergestellt werden. Jeder Arbeitsschritt muss überlegt sein, denn es stehen nur wenige einfache Materialien zur Verfügung. Unten sehen Sie, wie die 6-eckigen Bodenplatten auf planiertem Sand ausgelegt werden. Das ist nicht nur ein schönes Resultat, sondern auch ein gelungenes Beispiel der Mithilfe am Projekt. Ein grosses Dankeschön an Andy Müller. Für das Projekt ist nicht nur ein schöner Boden gewonnen, sondern vor allem auch die Bekanntschaft mit den freundlichen Menschen Andi Müller aus Schwyz und unserem Nachbarn Daouda Diémé aus Albadar.

Einige Ideen einer möglichen Zusammenarbeit:

  • Mitarbeit im Handwerk, besonders in den Bereichen Mechanik, Metallbau, Elektrotechnik und Schreierei
  • Gartenarbeit, Anbau von Gemüse und Medizinalpflanzen
  • Aufbau von Gästehaus, Restaurant, Bibliothek und Kino
  • Gesundheitsversorgung und Ernährung
  • Vorträge zu Europa, die falsche Vorstellungen über Europa korrigieren helfen
  • Schulung in Schreiben, Lesen, Rechnen, Geometrie und Fachunterricht
  • Entwicklung und Bau einer Anlage zur Stromerzeugung (siehe unten Energie)

Möglichkeiten für eine Mitarbeit in der Schweiz:

  • Finanzen suchen
  • Aktionen planen
  • Informationen verarbeiten

Energie

KAYADj braucht Strom und ist somit besorgt, umweltfreundliche Lösungen zu finden. Langfristig streben wir eine eigenständige Energieversorgung an. Diese soll durch eine solarthermische Anlage erreicht werden, die einerseits ohne Batterien auskommt und andererseits mit der Kälte, die durch den Druckablass bei den Turbinen entsteht, ein Kühlhaus betrieben werden kann. Wir suchen dafür Fachleute aus diesem Bereich, die bereit sind uns dabei zu unterstützen.

Erholung

Zur Erholung lädt die wunderschöne Landschaft für Ausflüge ein, die auch organisiert werden können. Zudem ist das Meer mit seinen schönen Sandstränden mit dem Velo gut erreichbar. Auch musikalisch hat die Gegend einiges zu bieten: Jedes Jahr um die Neujahrszeit findet das Musikfestival in Abéné statt. Das hohe musikale und tänzerische Niveau, zieht Menschen aus ganz Westafrika wie auch viele Europäer an. Etwas später folgt der Karneval von Kafountine, wo besonderer Wert auf traditionelle Musik gelegt wird.

Planung von Einsätzen

Ideal sind längere Aufenthalte ab drei Monaten, mindestens aber fünf Wochen, weil auch Zeit zur Akklimatisierung, zum Entspannen und Verarbeiten der Eindrücke eingerechnet werden muss.

Wenn Sie sich für eine Mitarbeit interessieren, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Fragen Sie Kurt Koch, den Projektleiter vor Ort, der über den aktuellen Stand Bescheid weiss. Für alles rund um die Reisevorbereitungen wie Anreise, Klima oder Impfungen hilft Ihnen Martina Niklaus, die Präsidentin des Vereins afrique-lien gerne weiter.

Mail an Kurt Koch

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Tel. 00221 77 506 08 24

Mail an Martina Niklaus

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Tel. 078 641 16 02